Feuer KiGa / Menschenleben in Gefahr

Feuer KiGa / Menschenleben in Gefahr

Am 27/04/2017 kam es zu einem Feuer mit extrem schneller Ausbreitung im Kindergarten in Sandesneben. Innerhalb kürzester Zeit waren die Fluchtwege abgeschnitten, so dass nicht alle Kinder das Gebäude rechtzeitig verlassen konnten. Beim Eintreffen der Rettungskräfte teilte Hausmeisterin Burmester mit, dass Sie bereits einen Lageplan vom Gebäude bereit liegen hätte. Somit konnte die Einsatzleitung den Angrifftrupps genauere Ziele geben.

Unsere Einsatzleiter Fabian und Holger teilten dann jeweils 3 Trupps zur Menschenrettung ein. Dabei wurde den Angrifftrupps genaue Instruktionen gegeben und auf dem Lageplan des Gebäudes verdeutlicht. Jeweils ein Trupp ging an der linken und rechten Seite im Gebäude vor; der dritte mittig um bewusstlose Personen auch hier finden zu können.

Trotz der immens hohen körperlichen Belastungen konnte Kind 1 und 2 binnen 8 Minuten gefunden werden. Das dritte Kind hatte Schutz im Bällebad gesucht, wodurch der Angriffstrupp länger brauchte um dieses Kind zu finden. Doch auch das dritte Kind konnte binnen 14 Minuten aus dem Gebäude evakuiert werden. In Anbetracht der Größe des Gebäudes ist dies eine beachtliche Leistung unserer Atemschutzgeräteträger.

Zum Glück nur eine Übung

Natürlich handelte es sich bei diesem Einsatz lediglich um eine Übung; die jährliche Atemschutzübung. Diesmal übernahmen, mit Rücksprache und in Abstimmung des Atemschutzgerätewartes, unsere Kameraden Holger und Fabian die Leitung und trafen sämtliche Vorbereitungen. Den Angrifftrupps war die Sachlage und die Positionen der vermissten Personen gänzlich unbekannt. Um die Null-Sicht im Feuer zu simulieren, waren die Kollegen Holger und Fabian so nett, uns schwarze Plastiktüten über die Köpfe zu ziehen (Anmerkung: vielen Dank noch mal dafür *ironie-aus*)

Aber genau um dieses ging es: Stress aufbauen, Null-Sicht Simulation, Orientierung in einem unbekannten Gebäude bei Null-Sicht, Personensuche unter erschwerten Bedingungen

Bei einer Wurst vom Grill wurde im Anschluss die Besprechung der Übung durchgeführt- eine Manöverkritik. Viel zu bemängeln gab es jedoch nicht. Die Einsatzleitung war mehr als zu frieden und gab zum Schluss bekannt; dass auch wenn die Personen in einer überragenden Zeit gefunden und evakuiert wurden, man auf keinen Fall dieses Szenario im Ernstfall erleben möchte. Gerade bei Einsatzmeldungen Y im Zusammenhang mit Kindern ist der Stress für die Einsatzkräfte um ein vielfaches höher.

 


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