Atemschutz

Aus medizinischer Sicht muss ein Atemschutzgeräteträger vor allem eine gute Gesundheit und Lungenfunktion haben. Ferner darf er weder Platzangst haben noch in extrem Situationen in Panik verfallen. Auch wenns extrem heiß wird, muss ein kühler Kopf bewahrt werden. Diese Eigenschaften sind unabdinbar, wenn jemand Atemschutzgeräteträger werden will; denn „diese“ Einsatzkräfte laufen da rein, wo andere raus rennen.

Durch eine ärztliche Untersuchung, bei welcher die Gesundheit auf Herz und Nieren geprüft wird -auch durch ein Belastungs-EKG-, ist der erste Schritt. Der zweite Schritt ist der Lehrgang „Atemschutzgeräteträger“, in dem die theoretische Unterweisung aber auch die Praktische Ausbildung vollzogen wird.

 

Hierbei werden die AGT-Anwärter ebenfalls einer hohen körperlichen Belastung ausgesetzt. Endlosleiter, Laufband, Kriechtunnel und Belastungsstrecke (Ein Labyrinth in völliger Dunkelheit in einem Raum der total verraucht ist und zusätzlich aufgeheizt wird) müssen absolviert werden. Im Anschluss erfolgt in einem Brandcontainer noch die Unterweisung des Löschens im Innenangriff.

Der Atemschutzgeräteträger ist der größtmöglichen Gefahr ausgesetzt und extremen körperlichen Belastungen.

Jedoch ist all dieses unabdingbar wenn es um vermisste Personen in brennenden Objekten geht.

Manometer